August 28, 2008 von cocofilm
La Paz liegt in einer steilen Schlucht, der Illimani dominiert den Hintergrund.
Wir wohnen zentral, sehr zentral. Die 1,2 Mio.-Metropole erschreckt uns nach der Stille des Salzmeeres. Wir machen eine Stadtführung mit, die uns am Präsidenten-Palast, kolonialen Häuserzeilen und dem ‘Hexenmarkt’ vorbei führt. Am Sonntag (24.8.) wollen wir das Ganze auf eigene Faust erkunden.

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August 28, 2008 von cocofilm
Wir übernachten in Jirira, einer Insel im Salzmeer. Bronzezeitliche Mumien und Flamingoscharen entschädigen für die sehr rustikale Unterkunft.
Der Weg nach La Paz führt an einem perfekten Meteoritenkrater vorbei (mit 500m Durchmesser) und nach vielen staubigen Kilometern durch Oruro, der zweitgrößten Stadt Boliviens.
Nun finden wir Teerstraßen vor und die überwältigende Bergkette der Königs-Kordilleren rechts (östlich) der Straße. Was für ein Anblick! Das schneebedeckte Illimani-Massiv kündigt die Hauptstadt an.

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August 25, 2008 von cocofilm
Von unseren Erlebnissen auf der Fahrt und in La Paz berichten wir später. Es geht wieder in die Provinz. Do hat sich erholt!
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August 25, 2008 von cocofilm
Das größte Salzmeer der Welt (160 x 130 km) ist nach Potosí der zweite Höhepunkt der Reise und gehört u.E. zu den Orten, die man gesehen haben muß. Die Isla del Pescado mit ihren 12 Meter hohen Kakteen ist dann noch das Tüpfelchen auf dem i.


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August 24, 2008 von cocofilm
Der ‘Platz der Lasttiere’ – seine Bedeutung hat der alte Umschlagplatz für das Salz aus dem ‘Salar de Uyuni’ in gewisser Weise behalten. Aber heute sind die Lasttiere aus Eisen. Mit Jeeps, Motor- und selbst Fahrrädern bereisen Aktivtouristen das nahe gelegene, im Winter trocken gefallene Salzmeer. Die alten Eisenbahnen, die das weiße Gold nach Chile, Argentinien und ins Landesinnere gebracht haben, werden heute genauso wenig gebraucht wie die Lamas, die dem Ort den Namen haben. Dorotheas Zustand hat sich nicht verbessert, wir setzen jetzt Antibiotika ein. Denn die Tour durch den Salar will sie unbedingt mitmachen.


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August 23, 2008 von cocofilm
Der Cerro Rico thront allgegenwärtig über Potosí. Seine zerpflügten Hänge lassen ihn wie einen verwundeten Riesen wirken. Während Dorothea ihre Erkältung im Hotelzimmer auskuriert, mache ich eine Tour in die Minen mit. Wir werden mit Overalls, Stiefeln, Helmen und Kopflampen ausgestattet. Dann kaufen wir Opfergaben für die Berggötter und Mitbringsel für die Mineros. Eine abenteuerliche Stunde lang geht es in den Stollen ‘Maria Carmen’. Wir treffen eine Jesus-Figur, eine Pacha Mama, und schließlich den Tio, den Teufel – der eigentliche Herr des Silbers, das Potosí und den spanischen Habsburger zwei Jahrhunderte lang zu unermesslichem Reichtum verhalf. Und wir begegnen Mineros bei der Arbeit in den engen, nur schwach mit Eukalyptusstämmen gesicherten Stollen. (Fotos zum Minen-Ausflug kann ich leider erst später liefern.) Eine eindrucksvolle Begegnung mit der Lebenswirklichkeit in Bolivien.


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August 23, 2008 von cocofilm
Von Potosí geht es in Antonios Kleinbus ins Hochland mit seinen majestätischen Landschaften. Einmal bleiben wir auf der gut ausgebauten Piste liegen. Der durchgeschlagene Stoßdämpfer ist schnell gewechselt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 30 – 40 KmH, so dass wir in Uyuni erst gegen sechs Uhr abends zum Sonnenuntergang ankommen.



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August 20, 2008 von cocofilm
Aus Potosi koennen wir leider keine Fotos schicken. Deswegen folgen unsere illustrierten Berichte erst demnaechst.
Zwei Tage haben wir nun in Potosi verbracht, Anfluege von Hoehenkrankheit ueberwunden (Dorothea hatte eine fiebrige Erkaeltung, ist aber besser) und einen abenteuerlichen Ausflug in eine der vielen Minen hinter uns gebracht.
Heute geht es Richtung Westen in den Altoplano nach Uyuni am groessen Salzsee. DOrt werden die Verhaeltnisse noch etwas bescheidener.
WIr melden uns wieder, sobald die Moeglichkeit besteht.
Ueber die vielen Kommentare freuen wir uns sehr. Herzlichen Dank.
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August 19, 2008 von cocofilm
Zurück vom Wochenmarkt, stromern wir noch durch das sonntägliche Sucre. Im Reiseführer steht, dass es sich bei Sucre um die schönste Stadt Boliviens handelt. (Nominell ist es sogar noch die Hauptstadt.) Aus Mangel an Vergleichen stimmen wir rundheraus zu! Wir finden das Kulturcafé Berlin des dt.-bolivianischen Kulturinstituts verschlossen vor und klettern kurzatmig auf den Hügel Recoleta über der Stadt. Im Café Mirador halten wir problemlos bis nach Sonnenuntergang aus. Danach wird es gleich ziemlich frisch. Nach einen leckeren Parillada für 2 geht es ins hübsche Hotel Independenzia.

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August 17, 2008 von cocofilm
Nach einem schnellen Frühstück im Hotel Independencia (die Zimmer hatten wir ja reserviert) geht die Reise zum Sonntagsmarkt nach Tarabuco.


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