Von Puno nach Cusco

By cocofilm

Dass die 400 Kilometer nach Cusco im Luxusbus neun Stunden dauern, liegt an den fünf Stopps, die die peruanische Touristenagentur dabei einlegen lässt.
Samstag, 30.8.
Heute hat unser Patenkind Luna in Rostock nicht nur Geburtstag, sondern auch ihre Einschulung. Viel Freude dabei, liebe Luna, wir denken an Dich!

Leider darf man nur selten in den Inka-Monumenten, Kirchen und Museen fotografieren. Und so bleibt v.a. die Passhöhe von La Raya mit 4.330 Meter in Erinnerung, nicht nur wegen des zahmen Alpacas, mit dem Friedel sich gut unterhalten hat. Ob die auch spucken, wenn sie genervt sind, war mangels Sprachkenntnissen im hiesigen Qechuan nicht heraus zu bekommen. Erwähnenswert ist der Paß, weil er eine kontinentale Wasserscheide darstellt und der hinter Doro zu sehende Gletscher eine der Quellen des Amazonas ist. Eindrücklich sind auch die Inka-Ruinen von Raqchi, einem Verkehrsknotenpunkt am Inka-Trail. Neben hunderten von Lagerhäusern für Lebensmittel aus allen Teilen des Großreiches, stehen hier auch die Reste eines 16 Meter hohen Wiracocha-Tempels (dem von den Inkas verehrten Sonnengott). Gegen 17 Uhr empfangen uns die eher schäbigen Ausläufer von Cusco, dem ehemaligen Zentrum des Inka-Reiches, das auch die Spanier zur Hauptstadt des Vizekönigreiches Peru machten.

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