Puno gilt als ‘Folklore-Hauptstadt’ Perus, aber Erleben kann man das nur während des Karnevals. Wir sehen eine kleine, gegenüber bolivianischen Verhältnissen besser entwickelte Stadt, die touristisch vor allem als Ausgangspunkt für Touren über den Titicacasee Bedeutung hat.
Freitag, 29.8.
Frühmorgens geht es auf ein Ausflugsboot, das uns in den Puno vorgelagerten Binsengürtel bringt. In dem Flachwassergebiet leben die Nachfahren der Uros auf schwimmenden Inseln, die aus dem Wurzelwerk der Binsen bestehen. Für die 45 Familien sind die Touristen die wichtigste Einnahmequelle, ein Besuch im Binsenhaus mit Solarpanel ist schnell arrangiert. Die Bekanntschaft mit Pedro und seiner Familie ist nur von kurzer Dauer. Weiter geht es, mit einer sichtbar erholten Dorothea, zur Insel mit den strickenden Männern – Taquile. Das stimmt auch, obwohl unser Foto nur webende Frauen zeigt.
Seit zwei Stunden sind wir nun zurück von der Tour und genießen unser schönes Hotelzimmer und den kostenlosen Internetzugang. Gleich wird noch Geld ausgegeben für seidenweiche Alpaca-Schals und anschließend geht es zu ‘Oscar’ zum Abendessen mit Folklore. Morgen steht mit Cusco die einstige Hauptstadt des Inka-Reiches als Ziel fest.
Jetzt haben wir mit unseren Berichten tatsächlich die Gegenwart erreicht. Diesen vergänglichen Glücksmoment möchtem wir auch dazu nutzen, uns für die vielen Wünsche und Kommentare zu bedanken! D&F



